Immobilienpreise in Hurghada steigen im ersten Halbjahr 2026 um 18 %
Die durchschnittlichen Verkaufspreise in der Badeortstadt am Roten Meer sind aufgrund der ausländischen Nachfrage, des begrenzten Angebots und einer Welle neuer Infrastrukturprojekte stark gestiegen.
Die Immobilienpreise in Hurghada sind im ersten Halbjahr 2026 durchschnittlich um 18 % gestiegen, so ein neuer Marktbericht des Rotmeer-Immobilienverbandes. Der Anstieg markiert den stärksten Sechs-Monats-Zuwachs in der Geschichte der Stadt.
Die Zahlen
Der Bericht, der abgeschlossene Verkäufe in 47 Entwicklungen erfasste, ergab, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Wohneinheiten von 22.500 EGP im Dezember 2025 auf 26.550 EGP im Juni 2026 gestiegen sind. Strandimmobilien erzielten einen Aufschlag von 35–50 % gegenüber inland gelegenen Einheiten.

Ausländische Käufer führen die Nachfrage an
Ausländische Käufer waren im ersten Halbjahr 2026 für 42 % aller Transaktionen verantwortlich, gegenüber 31 % im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Russische, ukrainische und deutsche Staatsangehörige waren am aktivsten, mit einem bemerkenswerten Anstieg von Käufern aus den Golfstaaten, die nach Zweitwohnsitzen suchen.
“Die Abschwächung des EGP hat ägyptische Immobilien für Käufer mit Dollarbezug dramatisch verbilligt. In Kombination mit der ganzjährigen Tourismusattraktivität des Roten Meeres ist Hurghada heute einer der preiswertesten Küstenmärkte im Mittelmeerraum.”
— Senior analyst, Red Sea Real Estate Association
Angebotsengpässe
Das neue Angebot konnte mit der Nachfrage nicht Schritt halten. Im ersten Halbjahr 2026 wurden nur 1.200 neue Einheiten übergeben, verglichen mit einer geschätzten Nettoneunachfrage von 3.500 Einheiten. Der Bericht stellt fest, dass Bauverzögerungen, insbesondere bei Projekten im Vorverkauf, das verfügbare Inventar verknappt haben.
- Gesamttransaktionen H1 2026: 4.800
- Anteil ausländischer Käufer: 42 %
- Durchschnittspreis/qm: 26.550 EGP
- Neue übergebene Einheiten: 1.200
- Geschätzte Nachfrage: 3.500 Einheiten
Der Bericht prognostiziert ein anhaltendes Preiswachstum von 10–15 % im zweiten Halbjahr 2026, warnt jedoch, dass eine Verlangsamung eintreten könnte, falls das neue Angebot im Jahr 2027 anzieht.
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